architektur

EIn Haus für eine Familie…

 

…oder auch mit einem minimalen Budget werden manchmal Träume wahr.

 

Das Haus hatte sich schon lange in ihre Herzen geschlichen, als die junge Familie es endlich kaufen konnte. Und eigentlich wollte sie gar nicht viel verändern, denn mit alten Holzherden zu heizen und auch darauf zu kochen war eine liebe Gewohnheit. Und dass nicht in allen Zimmern konstante 20 Grad herrschen war für Eltern und Kinder absolut normal, es gibt ja auch noch Winterkleider.

 

So haben wir nur das Notwendigste in Angriff genommen, wobei die Vorrichtungen für eine moderne Beheizung und eine gute Isolation natürlich schon zu den unverzichtbaren Dingen gehörten. Für mich als Architektin war der Bau aber kein «richtiges» Projekt mit Eingabeplänen und dem ganzen Drumherum. Um Kosten zu sparen und weil die äussere Erscheinung sich ohnehin nicht veränderte, durften wir einen detaillierten Baubeschrieb inklusive minimaler Pläne einzelner innerer Veränderungen einreichen.

 

Was man bei der ganzen Geschichte allerdings nicht vergessen darf – Mama und Papa haben bei den Arbeiten ganz schön mit Hand angelegt und wohn(t)en über lange Zeit auf einer Baustelle!

Ein paar Eindrücke

Ein kleines Zimmer wurde geopfert, um dem Eingang den nötigen Raum zu verschaffen und die Verbindung zur Scheune wieder herzustellen.

Die Küche ist Küche geblieben. Sie erfüllt ihre Funktion im neuen Gewand wieder tadellos.

Nach wie vor wird mit dem Kachelofen geheizt und auch auf dem Holzherd gekocht.

Die tiefgreifende Auffrischung hat dem Wohnzimmer sichtlich gut getan.

wieder rauf…